Schengen-Fotospezifikation
Schengen-Visum: Passfoto-Anforderungen — ein 35 x 45mm-Standard für 27 Länder
Schengen-Visumfotos sind 35 x 45mm mit 32–36mm Kopfhöhe (Kinn bis Scheitel), hellem Hintergrund und innerhalb der letzten sechs Monate aufgenommen. Eine ICAO-Spezifikation gilt für alle 27 Staaten.
Schengen-Visum auf einen Blick
Tabelle für Details seitlich wischen →
| Anforderung | Spezifikation | Detail |
|---|---|---|
| Größe | 35 x 45mm | Das ICAO-Standardformat |
| Kopfhöhe | 32–36mm | Etwa 70–80% der Bildhöhe |
| Hintergrund | Einfarbig hell, Grau empfohlen | Gleichmäßig, ohne Schatten oder Muster |
| Aufnahmedatum | Innerhalb von sechs Monaten | Muss Ihr aktuelles Aussehen zeigen |
| Brille | Nicht erlaubt | Seit 2015 von biometrischen Fotos ausgeschlossen |
| Geltungsbereich | Alle 27 Mitgliedstaaten | Ein Fotosatz funktioniert für alle |
Quelle: Schengen-Visum Passfoto-Spezifikation (ICAO 9303 Biometrie-Standard). Geprüft 12 August 2026. Anforderungen ändern sich – vor dem Einreichen bei der ausstellenden Behörde bestätigen.
Eine Spezifikation, 27 Länder — der praktische Teil
Das Nützlichste an einem Schengen-Foto steht auf Konsulatsseiten selten klar: Sie brauchen nicht ein französisches und ein deutsches Foto. Der 35 x 45mm-Rahmen, die 32–36mm Kopfhöhe, der helle Hintergrund und die Sechs-Monats-Aktualität gelten gleich, ob Sie in Paris, Berlin, Rom, Madrid oder Ljubljana beantragen.
Der Grund: Das Format ist keine Erfindung des Schengen-Raums. Es folgt dem ICAO-Dokument 9303, dem internationalen Standard für maschinenlesbare Reisedokumente — daher taucht dasselbe Rechteck auch in den Anforderungen des Vereinigten Königreichs, Australiens und Indiens auf den Nachbarseiten dieser Website auf. Schengen hat den Standard übernommen statt einen eigenen zu schreiben.
Für die Planung heißt das: Ein Streifen mit vier konformen Fotos deckt den Antrag jetzt und einen weiteren im nächsten Jahr ab, solange die Sechs-Monats-Frist nicht verstrichen ist und Sie noch so aussehen wie auf dem Foto.
Die Kopfhöhe entscheidet über die Annahme
Zweiunddreißig bis sechsunddreißig Millimeter von Kinn bis Scheitel in einem fünfundvierzig Millimeter hohen Rahmen. Als Anteil ausgedrückt entspricht das grob siebzig bis achtzig Prozent der Bildhöhe fürs Gesicht — und die Vorgabe ist strenger, als sie klingt.
Spontane Aufnahmen scheitern fast immer nach unten. Ein Bild, auf dem Schultern und etwas Raum zu sehen sind, lässt den Kopf vielleicht die Hälfte des Rahmens einnehmen; schneidet man dann enger, fehlen Pixel oder der Scheitel wird abgeschnitten. Den Scheitel vergessen viele: Die Messung geht bis zur Oberkante des Kopfes, nicht bis zum Haaransatz oder zu den Augenbrauen.
Beide Gesichtsränder müssen sichtbar sein, und der Kopf gehört zentriert und frontal zur Kamera. Eine Dreiviertelansicht, die im Porträt schmeichelt, nimmt eine Gesichtshälfte aus dem Bild — ein biometrisches Foto ist kein Porträt.
Brillen — warum die Regel verschärft wurde
Brillen sind seit 2015 aus europäischen biometrischen Fotos ausgeschlossen. Zuvor waren sie erlaubt, sofern die Augen klar zu sehen waren — was in der Praxis an jedem Schalter lange Debatten darüber auslöste, ob eine bestimmte Spiegelung ein Auge verdeckt.
Das vollständige Verbot beendet diese Diskussion — und es hilft auch den Gesichtserkennungssystemen an den Grenzen. Fassungen verdecken die Augenpartie, die die Algorithmen am stärksten gewichten, und Gläser verursachen Brechung, die scheinbare Merkmalspositionen verschiebt.
Wenn Sie täglich eine Brille tragen, nehmen Sie sie fürs Foto ab — und rechnen Sie damit, sie an automatisierten Grenzkontrollen ebenfalls abzunehmen. Sie sind dennoch eindeutig erkennbar — genau darum geht es.
Wo Konsulate in der Praxis abweichen
Die Spezifikation ist einheitlich, der Schalter nicht. Einzelne Konsulate und ausgelagerte Visa-Zentren wenden dieselben Regeln unterschiedlich streng an und veröffentlichen teils Zusatzhinweise zur Hintergrundtönung — helles Grau ist die übliche Empfehlung und fotografiert zuverlässiger als Reinweiß, das ausfrisst und die Kontur von hellem Haar verlieren kann.
Einige Stellen bevorzugen zudem echte Fotopapierabzüge und lehnen Tintenstrahldrucke mit sichtbarer Rasterung ab. Das widerspricht dem Standard nicht; es ist dessen sorgfältige Durchsetzung.
Bringen Sie mehr Abzüge mit, als Sie denken, und prüfen Sie die Seite des konkreten Zentrums vor dem Termin. Die Regeln entsprechen denen hier; die „Hausordnung“ drumherum weicht mitunter ab.
Was diese Website für ein Visumfoto leisten kann — und was nicht
Erstellen kann sie keines. Ein Visumfoto ist ein biometrischer Nachweis eines realen Gesichts, und ein Bildmodell liefert auf Anfrage nach einer plausiblen Person jemanden, der nie existiert hat. So etwas bei einem Konsulat einzureichen, ist Betrug — dass mehrere Seiten damit ranken, macht es nicht zu einem Dienst, den man bauen sollte.
Hilfreich sind die mechanischen Schritte rund um ein echtes Foto. Den 35:45-Zuschnitt mit korrekter Kopfhöhe erledigt ein Cropper, die Anpassung auf ein Portal-Pixelmaß übernimmt ein Resizer — beides läuft im Browser, ohne Ihr Gesicht auf einen Server hochzuladen.
Für alles, was kein Ausweisdokument ist — Titelbild eines Reiseblogs, Illustration für eine Route, stockähnliches Bild, das Sie sonst lizenzieren müssten — generiert LaFoto Originalbilder aus einer Textbeschreibung, ganz ohne die Zwänge, die ein Konsulat auferlegt.
Was die kostenlosen Tools hier leisten — und was nicht
- Läuft in
- Ihrem Browser — nichts wird hochgeladen
- Konto
- Nicht erforderlich
- Kosten
- Kostenlos, kein Wasserzeichen
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- Nachdem die Seite geladen ist
- Formate
- JPEG, PNG, WebP
- Dateilimit
- Ihr Gerätespeicher, kein Kontingent
Die Schengen-Spezifikation
Ein Satz Fotos deckt siebenundzwanzig Länder ab
Das Nützlichste an einem Schengen-Foto sagen Konsulatsseiten selten klar: Es gibt kein französisches und kein deutsches Foto. Der Rahmen 35 x 45mm, der Kopf von 32–36mm und das Sechs-Monate-Fenster sind identisch — ob Sie über Paris, Berlin, Rom, Madrid oder Ljubljana beantragen.
Das liegt daran, dass das Format keine Schengen-Erfindung ist. Es folgt ICAO Document 9303, dem internationalen Standard für maschinenlesbare Reisedokumente — deshalb taucht dasselbe Rechteck auch in den Anforderungen des Vereinigten Königreichs, Australiens und Indiens auf.

Drei Dinge, die sich vor dem Termin lohnen
Der Standard, die Praxis, und das Wiederverwenden
ICAO, nicht Schengen
Die Spezifikation ist ein internationaler biometrischer Standard, unverändert übernommen — keine europäische Erfindung. Darum findet man sie in voneinander unabhängigen Ländern wieder.
Das erklärt auch, warum sich die Regeln maschinenorientiert anfühlen: Sie sind ebenso für Gesichtsabgleichsysteme an Grenzen geschrieben wie für Menschen am Schalter.
- ICAO Document 9303.
- Gleiches Rechteck in mehreren Ländern.
- Für automatischen Abgleich formuliert.

Wo Konsulate praktisch auseinandergehen
Die Regeln sind gemeinsam, die Strenge nicht. Einige Stellen veröffentlichen Zusatzhinweise zum Hintergrundton; hellgrau ist die übliche Empfehlung, weil Reinweiß ausbrennt und den Umriss von hellem Haar verliert.
Manche lehnen zudem sichtbar gerasterte Tintenstrahldrucke ab. Das ist derselbe Standard — nur genau hingeschaut, nicht ein anderer.
- Hellgrau fotografiert zuverlässiger als Weiß.
- Fotopapier, kein Büro-Drucker.
- Spezifisches Zentrum vor der Anreise prüfen.

Wofür ein Streifen mit vier Bildern gut ist
Konforme Fotos decken einen Antrag jetzt und einen weiteren später ab — solange die sechs Monate nicht überschritten sind und Sie noch so aussehen wie darauf.
Prüfen Sie vor der Wiederverwendung eines UK-Fotos die Kopfhöhe: Das Vereinigte Königreich erlaubt 29–34mm und liegt damit teils unter dem Schengen-Minimum von 32mm.
- Sechs Monate, nicht ein Monat.
- Ein UK-Foto kann bei der Kopfhöhe zu kurz sein.
- Mehr Abzüge mitnehmen, als benötigt.

Fragen zum Schengen-Visumfoto
Was Antragstellende am häufigsten fragen
Meist, ob ein Foto überall gilt.
Brauche ich für verschiedene Länder unterschiedliche Fotos?
Nein. Alle 27 Staaten nutzen dieselbe Spezifikation — ein konformes Set funktioniert bei allen.
Darf ich eine Brille tragen?
Nein. Brillen sind seit 2015 aus europäischen biometrischen Fotos ausgeschlossen, inklusive Korrektionsgläsern.
Weißer oder grauer Hintergrund?
Ein schlichter, gleichmäßiger heller Hintergrund. Hellgrau wird häufig empfohlen, weil Reinweiß zum Ausbrennen neigt und die Kante von hellen Haaren verliert.
Kann ich ein britisches Passfoto wiederverwenden?
Der Rahmen stimmt mit 35 x 45mm überein, aber das Vereinigte Königreich erlaubt 29–34mm Kopfhöhe gegenüber 32–36mm in Schengen. Vorher messen.
Wie aktuell muss es sein?
Innerhalb von sechs Monaten, und es muss Ihr aktuelles Aussehen zeigen. Deutlich großzügiger als die einmonatige Frist im Vereinigten Königreich.
Warum müssen beide Gesichtshälften sichtbar sein?
Der Kopf muss zentriert und gerade zur Kamera stehen. Eine Dreivierteldrehung, die im Porträt schmeichelt, nimmt eine Gesichtshälfte aus dem Bild — hier ist es kein Porträt.

Die Zuschneid-Hälfte der Arbeit
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Schengen passport photo questions
- Welche Größe hat ein Schengen-Visumfoto?
- 35mm breit und 45mm hoch, mit 32mm bis 36mm Kopfhöhe von Kinn bis Scheitel.
- Haben verschiedene Schengen-Länder unterschiedliche Fotoanforderungen?
- Nein. Alle 27 Staaten nutzen dieselbe ICAO-basierte Spezifikation, ein Satz konformer Fotos funktioniert für alle.
- Wie aktuell muss ein Schengen-Visumfoto sein?
- Innerhalb der letzten sechs Monate aufgenommen und es muss Ihr aktuelles Aussehen zeigen.
- Darf ich im Schengen-Visumfoto eine Brille tragen?
- Nein. Brillen sind seit 2015 auf europäischen biometrischen Fotos ausgeschlossen — auch Sehhilfen.
- Welche Hintergrundfarbe soll ein Schengen-Visumfoto haben?
- Ein einfarbig heller Hintergrund. Hellgrau wird häufig empfohlen, da Reinweiß ausfressen und die Kontur von hellem Haar verlieren kann.
- Kann ich ein britisches Passfoto für ein Schengen-Visum verwenden?
- Der Rahmen ist ebenfalls 35 x 45mm, aber das Vereinigte Königreich erlaubt 29–34mm Kopfhöhe, gegenüber 32–36mm im Schengen-Raum. Ein UK-Foto kann also unter dem Schengen-Minimum liegen. Prüfen Sie die Kopfmessung vor der Wiederverwendung.
- Darf ich auf einem Schengen-Visumfoto lächeln?
- Nein. Gefordert ist ein neutraler Ausdruck, Mund geschlossen, beide Gesichtsränder sichtbar.
- Kann ich ein KI-generiertes Foto für ein Schengen-Visum verwenden?
- Nein. Das Foto muss eine echte, aktuelle Aufnahme von Ihnen sein. Ein generiertes Gesicht ist Betrug, egal wie überzeugend es wirkt.
Fotovorgaben für andere Länder
Das Rechteck ist nicht universell. Vor Wiederverwendung eines Ausdrucks unbedingt vergleichen.
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